Warum ist Veränderung so schwierig? In diesem Blog verrate ich dir eine der häufigsten Herausforderungen bei Veränderungsprozessen und wie du Veränderung grundlegend ermöglichen kannst.  

 In diesem Blog geht es darum, dir zu erklären: 

1 – den Aufbau deines Gehirns   
2 – wie du dein Gehirn verändern kannst 
3 – wie wichtig dabei der Weg nach Innen ist 
4 – wie Du eine neue Matrix in dich eingravierst 

 Was ist dein Fokus? 

 Ich hatte dir ja schon im Blog über den Nervus Vagus ein wenig über das Gehirn erzählt. Du hast erfahren, dass es ein System für Aktivität und eines für Passivität hat. Insgesamt ist das Gehirn ein großartiger Netzwerker. Es vernetzt nicht nur alle Zellen in deinem Körper, sondern auch die Impulse von außen und von Innen in permanenter Wechselwirkung.  

Du liest jetzt diesen Blog und bei jedem Wort kommt eine Wahrnehmung von innen dazu – Ruhe, Wohlgefühl, Aufregung, Ärger etc. – dann hast du vielleicht gleichzeitig deine automatisierten Gedanken, was du kochen sollst, wie deine Frau auf das und das reagiert, was du gerade fühlst etc.  Das heißt das Gehirn bündelt deine Erfahrungen im Außen und im Innen zu Vernetzungen und ordnet sie in höhergelegene Zentren.  

 So hattest du vielleicht heute einen schlechten Traum, du siehst das Wetter draußen ist grau, dein Partner guckt dich – vermeintlich – komisch an und du spürst einen Schmerz im Bein: All diese ganz unterschiedlichen Eindrücke vernetzten sich vielleicht zu einem Satz, deiner Matrix für diesen Tag: Das Leben meint es nicht gut mit mir – ich bin es nicht wert…. 

Oder du wachst munter auf, siehst zwar den grauen Himmel, aber ein Rotkelchen am Fenster vorbeifliegen, du erlebst deine Frau wie eine Göttin, du schaust in den Kühlschrank und dort siehst du eine leckere Apfelsine – der Tag fängt gut an und du speicherst: Wow, klasse, alles ist gut! 

 Das sind nur sehr grobe Beispiele, wie ein unterschiedlicher Fokus und die damit einhergehenden unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen im Außen und im Innen dich immer mehr – neuronal – hinaufführen in eine Lebenshaltung: Die Welt ist schlecht. Die Welt ist gut. Ich bin gut genug. Ich bin es nicht wert etc. 

 Jetzt werden wir in diesen Corona Zeiten ja viel mit Angst und einer absolut negativen Weltsicht getriggert, die uns panikbesessen, depressiv, hoffnungslos und oft wirklich krank macht. 

 Es ist absolut ÜBERLEBENSWICHTIG, dich von diesen Informationen, die Angst machen, abzunabeln und nach innen zu gehen und sich mit der tiefen Weisheit in dir zu verbinden. 

Und zwar reicht es nicht, in diesen wilden Zeiten ab und zu etwas zu tun, was entspannt – um dann wieder den Wahnsinn dort draußen „auszuhalten“. 

 Glaubenssysteme verändern – Gehirn verändern! 

 Nein, es geht nicht nur darum, auf der unteren Ebene der Sinneserfahrungen und deines konkreten Handelns im Alltag dich zu verändern und den Fokus anders zu setzen. Es geht darum, dein grundsätzliches Glaubenssystem: „Ich bin es nicht wert. Ich kann nichts tun. Die Welt ist schlecht, Ich muss gehorchen und mich anpassen“ zu verändern. 

 Susanne aus meiner Gruppe – der Name ist natürlich geändert – hatte den grundlegenden Glaubenssatz „ich werde nur geliebt, wenn ich was leiste und erfolgreich bin“. Also, dieses in unserer Kultur und Pädagogik bekannte System LIEBE GEGEN LEISTUNG war eines ihrer grundlegenden Erlebens-, Bewertungs- und Verarbeitungsstrukturen 

 Sie war vor einigen Jahren erkrankt und hatte damals in der Therapie gelernt, besser für sich zu sorgen und sich immer wieder zu entspannen. 

 Jetzt war sie erneut erkrankt und verzweifelt, weil sie doch so viel für sich getan hatte in der Zwischenzeit.  

„Hast du das getan, um weiter gut leisten zu können oder weil du selbst wichtiger bist als jegliche Leistung?“ fragte ich sie. 

 „Oh ja, weil ich weiter viel leisten wollte…“ kam die spontane Antwort.  

Das heißt, Susanne hatte auf den „unteren“ Ebenen des Gehirns gearbeitet: Sie hatte sich häufiger entspannt – um dann wieder viel leisten zu können bzw. um den Erwartungen im Außen gerecht zu werden. Das heißt, sie hatte NICHT ihr grundsätzliches Einstellungssystem verändert. 

 Es geht also darum, diese Grundlage LIEBE GEGEN LEISTUNG von den Wurzeln her zu verändern, damit dieser Satz nicht mehr das Leben bestimmt.  

 Veränderungsprozesse aktivieren 

 Wie kann das gehen? Ich möchte dir einen Verlauf schildern und Susanne als Beispiel dabei nehmen 

1 – Bewusstwerdung: Schreibe bitte auf, welche grundsätzlichen Einstellungsmuster dein Leben – schädigend – bestimmen. Wie gesagt, bei Susanne war es LIEBE GEGEN LEISTUNG, vielleicht ist es bei dir LIEBE GEGEN ANPASSUNG oder LIEBE GEGEN GEHORSAM oder LIEBE IST UNMÖGLICH, DIE WELT IST SCHLECHT….. 

2 – Spüre, was dieses grundlegende Einstellungsmuster im Körper für Gefühle, Wahrnehmungen und welche Körperhaltung hervorruft. Susanne spürte, dass der Satz LIEBE GEGEN LEISTUNG in ihr eine Enge machte, eine tiefe Angst und Anspannung, das ganze System fährt hoch und nach außen erscheint kontrolliertes Verhalten.

3 – Erkunde, welche Gefühle in diesem Einstellungsmuster gebunden, das heißt verdrängt sind. Susanne spürte erst Hilflosigkeit, Ohnmacht, Anstrengung, dann Erschöpfung, Wut, Empörung, Trauer… 

4 – Gib diesen Emotionen Raum, bis diese Einstellungsmuster nicht mehr anhaften können. Wie du dies tun kannst erfährst du auf meinem YouTube Kanal Alrexandra Kleeberg EMOTIONEN – Loslassen üben, üben, üben… 

5 – Genieße die Fülle der Leere, wenn alte Strukturen verschwinden. 

6 – In diese Leere, in der die Fülle bereits keimt, pflanze den Samen einer neuen Einstellung. ICH BIN LIEBENSWERT SO WIE ICH BIN. 

7 – Verkörpere diese neue Einstellung mit jedem Atemzug, mit jedem Herzschlag, mit jedem Schritt auf dieser Erde. 

 Ich führe dich jetzt gerne durch diese Schritte mit einer inneren Reise. Dann belebe die Weisheit in dir mit der folgenden Imagination.   

Bist du bereit?  

 Imagination: Neustart 

Ich schließe meine lieben Augenlider und richte meine liebevolle Aufmerksamkeit auf mein Gehirn, das gerade jetzt sämtliche Empfindungen aus der Außenwelt und meiner Innenwelt verbindet und abgleicht mit meinen inneren Bildern, Mustern und Strukturen aus meiner Vergangenheit. Ja, gerade in diesem Moment ordnet es meine JETZT gemachten Erfahrungen blitzschnell und unbewusst ein in Oberkategorien bis hin zu meiner grundlegenden Lebenseinstellung. Und die wird gerade bestätigt. 

 Heute richte ich meine liebevolle Aufmerksamkeit auf die Strukturen in meinem Gehirn, die mir grundsätzlich schaden, ja, die mein Denken, Fühlen, Verhalten, meine Begegnungen, meine Einstellung zu meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unangenehm für mich prägen und geprägt haben.  

 Dort im Gehirn ist eine Türe mit der Aufschrift: Zentrum all meines Leidens. Ja, ich bin bereit und öffne die Türe. Ich trete ein in einen Raum, in dem ein riesiger Computer alle eingehenden Informationen in Unwohlsein, Angst, Trauma, Not und Pein verwandelt und diese Empfindungen in meinen Körper, in meine Haltung, in meine Gefühle, in mein Verhalten programmiert. 

 Ich gehe näher an den Verarbeitungsapparat und sehe wir er funkt und blitzt mit ängstigenden Informationen. Ein roter Knopf leuchtet – ja, das System ist angeschaltet. Es rattert betriebsam. Ich trete heran. Will ich wirklich anders denken, fühlen und wahrnehmen und handeln? Will ich wirklich anders sein? Will ich wirklich ablassen von selbstschädigenden Strukturen? 

 Ich halte inne und spüre nach. Ich erinnere nochmals den Schmerz, die Wut, die Trauer, die Pein, ich erinnere die tiefe Not. Ja, ich gebe ihnen allen Raum. Ich spüre nochmals den Schmerz, die Ohnmacht, die Empörung, die Qual, die Traumen. Ich lass all die alten Gefühle aufsteigen aus meinen Zellen und aus allen Zwischenräumen. Wie in einem Kamin ziehen sie in mir hoch und wabern durch meine weit geöffneten Poren nach außen. Sie tosen hinaus und lösen sich auf in den Weiten dieser Welt. 

 Ja, ich weiß nicht was kommt, was passiert, wenn ich dies alles ausschalte. Bei den alten Programmen wusste ich, wie die Welt lief. Es ist ein Schritt in Neuland. Will ich das? Will ich raus aus der Opferrolle? Will ich raus aus der Anpassung? Will ich raus aus den Schmerzen? 

Etwas in mir hält inne. Eine andere Stimme prescht vor und schreit JA, JA, JA. 

 Erst etwas zögerlich, doch dann zielstrebig drücke ich den roten Knopf. Es knlttert und knarrt, es rüttelt und schüttelt, ich höre mich schreien, ich höre mich weinen, ich sehe mich toben, ich sehe mich stampfen.  

 Ich lasse los. Mit jedem Atemzug lasse ich los. Ich atme aus. Ich lasse Altes los. 

Und dann…. auf einmal…. ist RUHE. STILLE. SONST NICHTS. 

ICH BIN. 

 Ich erlebe, wie der Raum durchflutet wird von einem goldenen Licht – dem Licht wahrer tiefer Liebe. Ich spüre wie in dem Schwingen der Liebe die Freude funkelt: die Freude über mein Leben, über meine Einzigartigkeit, über das Wunder, das ich bin. Ich öffne alle Poren wie Tore und lasse das Licht der Liebe hineinfluten in meine Füße und Beine und in jede Zelle dort. Ich lasse das Licht der Liebe und der lebendigen Freude einströmen in meinen Rumpf, in alle Organe und alle Zellen dort. Ich lasse das Licht der freudigen Liebe pulsieren durch meine Schultern, Arme und Hände. Ja, ich lasse das Licht der Liebe aufsteigen in alle Zellen und alle Zwischenräume im Kopf und sich verbinden mit meinem funkelnden Gehirn, das gerade jetzt alles mit allem verbindet zu einer Hymne: Ich bin Liebe. Ich bin Freude. Ich bin ich. 

 So dass ich weiß und spür und fühl: Ich bin geliebt und ich liebe mich in jeder Zelle meines Körpers, in jeder Faser meines Seins, in jedem Winkel meiner Seele, in jedem Herzschlag, in jedem Atemzug, in jedem Schritt auf dieser Erde. 

 Ab sofort und für immer ist die Matrix meines neuen Lebens Selbstliebe. 

 Wenn du die Inspirationen aus diesem Podcas in deinem Alltag umsetzen möchtest, empfehle ich dir folgende Übungen, um das Gelernte zu verkörpern und damit zu verinnerlichen. 

 Übungen: 


Ich schicke dir all meine Herzenswünsche, mögest du dich geliebt und beschenkt fühlen von der tiefen Weisheit, die in dir wohnt.  

Ich freue mich, wenn du diesen Blog teilst – denn wir brauchen viele, die durch die Tür im Innen gehen.  

Meine Vision ist eine Welt, die heilt. 
Von Herzen Alexandra 



P.S.

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Für Menschen mit der Diagnose Krebs steht die Plattform der Online Praxis Krebs und Bewusstsein zur Verfügung. Hier erhältst du viele hoffnungsvolle Botschaften als Video, Audio, Mp3 und regelmäßige Online-Live Veranstaltungen, um dich auf deinem ureigenen Heilungsweg nach der Diagnose Krebs zu unterstützen 
 
Den Zugang zu all den wertvollen Angeboten findest du unter www.collectivehealing.com . 

 

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